April: Rhabarber

Rhabarber gehört zu einer der sehr alten Nutzpflanzen. Auch bei mir persönlich ist er aus den Kindheitserinnerungen (vor allem als Kompott) nicht weg zu denken. Ursprünglich bis nach China zurück verfolgt, wo er bereits im 3.Jahrtausend v. Chr. als Heilpflanze eingesetzt wurde, dauerte es doch recht lange bis er nach Europa übersiedelte. Ende des 18. Jahrhunderts wurde er erstmals im großen Stil angebaut.

Dennoch hat sich der Rhabarber weltweit bis heute leider nicht durchsetzten können, und wird immer noch recht stiefmütterlich behandelt, was ich schade finde. Vermutlich wegen seiner starken Säure, die aber je nach Zubereitungsart gemildert werden kann. Er ist einer der Ersten die im Frühling in unserer Region geerntet werden, und seine Saison ist, wie beim Spargel, auf Johannistag d.h. den 24. Juni begrenzt. Mit nur 14kcal je 100g gehört er meiner Meinung nach zu den absoluten Fitmachern. Deshalb passt er auch fantastisch in diese Frühjahreszeit, hilft den Körper zu entschlacken und für den Sommer in Form zu bringen. Er zählt zu den Knöterichgewächsen, damit zu den Gemüsen, und nicht zu den Früchten, was man bei seinen häufigsten Verarbeitungsformen denken könnte.

Verwendet werden die dickfleischigen Stiele. Diese können geschält oder ungeschält, wenn die Schale wie bei den meisten rötlichen Sorten eher zart ist, verarbeitet werden. Die Stiele sind auch das größte Unterscheidungsmerkmal wenn es um die unterschiedlichen Sorten des Rhabarbers geht. Sie können eine von grün bis rötlich Färbung zeigen.Die meisten von Euch werden Rhabarber als Kompott kennen. Aber er kann weit aus mehr. Ich liebe z.B. Rhabarbersaft und bin überglücklich, dass der mittlerweile oft als Schorle angeboten wird. Und was vielen von Euch vielleicht neu ist, geht er auch gut zu bestimmten Fleisch -und Fischgerichten.

In Kürze findet ihr unter Rezepte mehrere Verwendungsarten, natürlich auch etwas Spezielles von meinem Hobbysternekoch Tobi.
Seid gespannt! Ausprobieren lohnt sich!

LOVEANDLIGHT
Eure Dani