Februar: Feldsalat

Besonders im Winter gehört auf jeden Salatteller, denn Feldsalat ist eines der wenigen Gemüse, die auch während der kalten Jahreszeit in Deutschland angebaut werden können. Er ist hart im Nehmen, selbst Temperaturen um den Gefrierpunkt können ihm nichts anhaben. Daher ist er ein klassischer Wintersalat, der in hiesigen Gewächshäusern bei 2 – 3° C wächst. Er kann in einigen Gegenden Bayerns auch im Winter im Freiland angebaut werden, da er unter Schnee auch geringe Minusgrade aushält.
Ich finde es immer am besten, die Sachen zu essen, die regional in der Saison wachsen, weil sie zu dem Zeitpunkt einfach am gesündesten sind. Außerdem haben sie zusätzlich kurze Transportwege und die tollen Vitalstoffe bleiben besser erhalten.

Eigentlich gehört Feldsalat gar nicht zu den Blattsalaten, verwandt ist er mit den Baldriangewächsen. Gerade deshalb ist er auch so schön aromatisch: Die ätherischen Baldrian-Öle verleihen dem Feldsalat nämlich seinen typisch nussigen Geschmack.
Feldsalat gilt als der gesündeste Salat und ist im Vergleich mit anderen eine wahre Nährstoffbombe. Er enthält fast drei Mal so viel Vitamin C wie der Kopfsalat, und passt deswegen auch so gut in diese kalte manchmal recht verschnupfte Jahreszeit. Wertvolle Spurenelemente wie Folsäure sorgen für eine gute Zellbildung. Aber auch die Mineralstoffe und ihre Konzentration können sich sehen lassen, unter anderem Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen, Zink, um nur einige zu nennen. Das im Feldsalat enthaltene Betacarotin zum Beispiel wirkt als Radikalfänger und schützt so die Zellen vor schädlichen Einflüssen.
Auch die Figur dankt es einem: 100 Gramm Feldsalat enthalten nur 14 Kalorien.

Unter der Rubrik Rezepte findet ihr eines meiner Lieblingsrezepte. Denn er ist nicht nur gesund, sondern auch super lecker!

LOVEANDLIGHT
Eure Dani